Statement vom 11.09.2020

Monika Lazar zu Kürzungsplänen von sozialpädagogischen Fußballfanprojekten

Zu Berichten über Kürzungspläne des DFB bei den sozialpädagogischen Fußballfanprojekten erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Sportpolitik:

„Der DFB muss seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Elementarer Bestandteil dieser Verantwortung ist die ausreichende und kontinuierliche Finanzierung der sozialpädagogischen Fanprojekte.

Die sozialpädagogischen Fußballfanprojekte leisten immens wichtige Arbeit in der Gewalt- und Rechtsextremismus-Prävention im Fußball und nehmen eine vermittelnde Position zwischen Fußballfans, Polizei sowie Vereinen und Verbänden ein. Ihre Arbeit braucht Kontinuität. Auch unterhalb der 1. und 2. Bundesliga benötigen wir diese Strukturen. Insbesondere in Ostdeutschland gibt es dort viele Vereine mit großer Fanszene.

Gerade in der Corona-Krise dürfen funktionierende, erfolgreiche Strukturen nicht in Frage gestellt werden. Zumal es die Kürzungspläne offensichtlich schon vor der Corona-Pandemie gab.

Präsident Fritz Keller und der DFB können in der heutigen Präsidiumssitzung zeigen, wie ernst ihnen das oft nach außen getragene Bekenntnis zur sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung des Fußballs ist.“

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Foto von Monika Lazar MdB
Monika Lazar
Sprecherin für Sportpolitik Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus