Statement vom 31.07.2019

Oliver Krischer zu Bundesminister Altmaiers Ankündigung eines Krisentreffens zum Ausbau der Windkraft

Zu Bundesminister Altmaiers Ankündigung eines Krisentreffens zum Ausbau der Windkraft erklärt Oliver Krischer, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Die Krise der Windbranche ist weder vom Himmel gefallen noch Gott gegeben. Sie ist das Ergebnis einer Windkraftverhinderungspolitik von Peter Altmaier und der Großen Koalition. Hier hat die Politik der Bundesregierung in den letzten zwei Jahren mehr Arbeitsplätze vernichtet als die Kohleindustrie überhaupt hat. Es ist traurig, dass Peter Altmaier erst jetzt aufwacht, wo zehntausende Arbeitsplätzen schon vernichtet sind und China sich anschickt, Deutschland auch hier die Technologieführerschaft strittig zu machen. Dabei sind wir auf die Windenergie als eine der Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts zum Erreichen der Klimaziele angewiesen. Die Branche braucht kein Krisentreffen, sondern eine andere Politik der Bundesregierung. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass kleinere Wind- und Bürgerenergieprojekte ohne viel Bürokratie und Ausschreibungen realisiert werden können, klare und einheitliche Bewertungsmaßstäbe für Windenergie und Naturschutz geschaffen werden und Kommunen und Bürger stärker am Ausbau der Windenergie vor Ort finanziell beteiligt werden."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher