Statement vom 14.06.2021

Oliver Krischer zur Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes

Zur Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes erklärt Oliver Krischer, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

"Svenja Schulze hat in den vier Jahren als Bundesumweltministerin nur sehr wenig gegen die Klimakrise getan. Nicht einmal der völlig ausgehöhlte Entwurf eines Klimaschutzgesetzes wurde dem Bundestag bislang zur Abstimmung vorgelegt. Umso mehr verstört es, wenn Svenja Schulze nun mit einigen Aktionen kurz vor Ablauf der Legislaturperiode versucht, die Klimakrise für ihren Wahlkampf zu nutzen. Es zeigt: Auch nach drei Dürrejahren in Folge weigert sich diese Bundesregierung, den Kampf gegen die Klimakrise endlich ernst zu nehmen.

Was wir brauchen, sind gute Ideen und Konzepte, um das Wasser besser in der Landschaft zu halten. Dazu zählt es, Flüssen wieder mehr Raum zu geben und Moore wiederzuvernässen. Dazu zählt aber auch ein ökologischer Waldumbau. Städte sollten zudem widerstandsfähiger gegen die Klimakrise gemacht werden – mit mehr Stadtgrün. Die milliardenschweren Zuschüsse für Landwirte sollten künftig weniger nach bloßer Fläche ausgezahlt und stattdessen mehr an ökologische Gemeinwohlleistungen gebunden werden. Auch den massenhaften Einsatz von Pestiziden gilt es neu zu regeln, um die Böden zu entlasten. Das sind die zentralen Herausforderungen im Kampf gegen die Klimakrise. Daran ist die Bundesumweltministerin jedoch gescheitert."