Statement vom 12.05.2020

Omid Nouripour zu den Anschlägen in Afghanistan

Zu den Anschlägen in Afghanistan erklärt Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

„Die heutigen Anschläge auf eine Einrichtung von Ärzte Ohne Grenzen in Kabul und eine Trauerfeier in Nangarhar sind Schandtaten und gehören aufs Schärfste verurteilt. Ein vorsätzlicher Angriff auf ein Krankenhaus ist nicht nur eine feige und abscheuliche Tat des Terrors, sondern ein Kriegsverbrechen. Die internationale Gemeinschaft muss diese als solche benennen und den Appell des UN-Generalsekretärs António Guterres zu einem globalen Waffenstillstand auch in diesem Zusammenhang weiter bekräftigen. Dazu gehört aber auch, wieder mehr Aufmerksamkeit den kriegsmüden Zivilistinnen und Zivilisten Afghanistans zu schenken, die zunehmend unter einer sich verschlechternden Sicherheitslage leiden. Angesichts der Fortsetzung der Gewalt trotz laufender Friedensverhandlungen ist es außerdem dringend geboten, dass die sich die am Prozess beteiligten Parteien endlich ernsthaft mit den noch sehr intakten Terror-Infrastrukturen auseinandersetzen."

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