Statement vom 18.06.2018

Omid Nouripour zum vorzeitigen Ende des Waffenstillstandes in Afghanistan

Zum vorzeitigen Ende des Waffenstillstandes in Afghanistan erklärt Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

„Die Bilder von feiernden Menschen in den Straßen der Städte Afghanistans vor wenigen Tagen sprachen Bände: Auch nach Jahrzehnten des Konflikts haben die Menschen die berechtigten Hoffnungen auf ein Leben in Frieden und Wohlstand nicht aufgegeben. Umso bitterer ist, dass die Waffenruhe in Afghanistan nur drei Tage angedauert hat und die von der afghanischen Regierung vorgeschlagene Verlängerung des Waffenstillstandes am Unwillen der Taliban gescheitert ist. Jetzt überzieht eine neue Angriffswelle der Taliban viele Landstriche. Trotz dieses Rückschlages muss die afghanische Regierung an ihrem Kurs festhalten. Die Bundesregierung muss die afghanische Regierung dabei unterstützen, den Schutz der eigenen Bevölkerung sicherzustellen und darin bestärken, an ihrem Friedensangebot gegenüber den Taliban festzuhalten.“

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