Statement vom 29.01.2019

Ottmar von Holtz zur entwicklungspolitischen Perspektive des Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International

Zur entwicklungspolitischen Perspektive des Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International erklärt Ottmar von Holtz, Sprecher für zivile Krisenprävention:

„Die weltweite Zunahme zeigt, dass Entwicklungsminister Müllers rein rhetorische Kritik an der „Geißel Korruption" nicht ausreicht. Die Bundesregierung sollte Gelder in der Entwicklungszusammenarbeit stärker an Korruptionsbekämpfung und Transparenz knüpfen und gezielt NGOs stärken, die sich vor Ort für eine Kontrolle der öffentlichen Gelder einsetzen. Dazu gehört auch eine starke und freie Presse. Hier muss die Bundesregierung noch viel stärker unterstützen und fördern. Rechnungshöfe und Gerichte müssen gestärkt werden. Korruption und organisierte Kriminalität hängen eng zusammen und sind eine Bedrohung für nachhaltige und friedliche Entwicklung. Die Bundesregierung muss mehr tun, um Fortschritte vor Ort und bei globaler Regulierung zu erreichen. Sonst verpuffen viele sinnvolle Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit.“

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