Statement vom 20.10.2019

Kai Gehring zu Protesten Studierender gegen Ex-AfD-Chef Lucke

Zur Entgegnung des Ex-AfD-Chefs Lucke auf die Proteste der Studierenden erklärt Kai Gehring, Sprecher für Hochschulpolitik:

„Emotionale Proteste Studierender gegen Ex-AfD-Chef Lucke wundern nicht, denn er hat die Radikalisierung der Partei lang begleitet, die heute als parlamentarischer Arm des Rechtsextremismus gilt. Es ist naiv zu glauben, Lucke könne in den Lehrbetrieb zurückkehren, als sei nichts gewesen.

Hochschulen sind Orte der Wissenschaft, die Kontoversen aushalten müssen und vom offenen, faktenbasierten Diskurs leben - auch über unterschiedliche Positionen und vor dem Hintergrund unserer Geschichte. Bei aller Emotion müssen manche Streit lernen, was auch beinhaltet, sich gegenseitig zuzuhören - auch wenn’s schwer erträglich ist.

Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut und zugleich für keinen Professor ein Freibrief, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten, denn auch im Hörsaal gelten alle Verfassungswerte.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Kai Gehring
Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule