Statement vom 26.11.2018

Renate Künast und Friedrich Ostendorff zu Ferkelkastration

Zur heutigen Anhörung zur Ferkelkastration im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft finden Sie im Folgenden Statements von Renate Künast und Friedrich Ostendorff:

Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

"Die Koalition setzt sich mit ihrem Gesetzentwurf über schwerwiegende verfassungsrechtliche Bedenken hinweg. Bei der Ferkelkastration gibt es momentan einen gangbaren Weg und das ist die Inhalationsnarkose. Alles andere erfüllt nicht den Anspruch der wirksamen Schmerzausschaltung."

Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik:

"Der Gesetzentwurf der Großen Koalition wägt nicht ab zwischen dem Tierschutz und der Berufsfreiheit, er lässt den Tierschutz vollständig zurücktreten hinter wirtschaftlichen Interessen. Eine Pflicht zur Betäubung bei der Kastration schränkt weder die Eigentumsgarantie noch die Berufsfreiheit ein. Die Große Koalition ist der Freund aller Schlachtbetriebe und der Albtraum aller Tiere."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Renate Künast
Sprecherin für Ernährungspolitik Sprecherin für Tierschutzpolitik