Statement vom 27.12.2018

Renate Künast zu Klöckner / Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel

Zu den Äußerungen von Ministerin Klöckner zur Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel erklärt Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik:

"Dass nun nach jahrelanger politischer Blockade, vor allem von Seiten der Union, endlich Bewegung in die Nährwertkennzeichnung kommen soll, ist gut für alle Verbraucherinnen und Verbraucher. Damit diese mehr Klarheit, vor allem aber Verlässlichkeit bekommen, was im Essen steckt, muss sich die Kennzeichnung aber an fest vorgegebenen Größen orientieren und auf den ersten Blick verständlich sein. Mit Tricksereien wie kleingerechneten Portionsgrößen, die Verbraucherinnen und Verbraucher täuschen, dürfen Ernährungsmultis wie Nestlé nicht durchkommen. Bisher reagiert Ministerin Klöckner stets nur auf Aktionen, die die Industrie sowieso nach langem Druck der Gesellschaft umsetzt. Von Fleischkennzeichnung über Zuckerreduktion bis Nährwertkennzeichnung, alles nur kleine freiwillige Regelungen. Es braucht aber eine mutige Gesamtstrategie, denn die Gesundheit vieler Menschen kann nicht länger warten.“

Unseren entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Renate Künast
Sprecherin für Ernährungspolitik Sprecherin für Tierschutzpolitik