Statement vom 30.09.2019

Bettina Hoffmann zur Forderung des Landkreistages zum Stopp von Müllexporten

Zur Forderung des Landkreistages zum Stopp von Müllexporten erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

„Plastikmüll, der in Deutschland anfällt, muss auch hier verwertet werden. Dafür brauchen wir in Deutschland mehr Recyclingkapazitäten und ein gesetzlich verankertes Abfallvermeidungsziel. Die im Mai beschlossene Verschärfung des Basler Übereinkommens reicht nicht aus, um die Verschmutzung der Meere mit Plastik einzudämmen. Notwendig ist ein rasches Exportverbot für Plastikabfälle in Länder, in denen die Recycling-Infrastruktur schlechter ist als in Deutschland.

Damit unser Planet nicht an Plastik erstickt, braucht es über das Baseler Übereinkommen hinaus ein umfassendes Abkommen zum Stopp des Eintrags von Plastik in die Umwelt. Das Abkommen sollte darauf abzielen, dass bis 2030 kein Plastik mehr in die Umwelt gelangt und dies durch nationale Zielvereinbarungen und Maßnahmenpläne untermauern. Erst ein solches umfassendes Abkommen schafft die verbindliche Basis für eine internationale Kooperation beim Kampf gegen die Vermüllung der Erde.“

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