Statement vom 25.09.2019

Katja Dörner zur heutigen Veröffentlichung für eine Reform des Kindesunterhaltsrechts durch den Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Zur heutigen Veröffentlichung von Eckpunkten für eine Reform des Kindesunterhaltsrechts durch den Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) erklärt Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

„Eltern stehen nach einer Trennung vor besonderen Herausforderungen und werden durch die aktuelle Gesetzeslage nicht ausreichend unterstützt, die finanziellen wie organisatorischen Belastungen zu bewältigen. Wir sehen Reformbedarf beim Kindesunterhaltsrecht, um die Lebenswirklichkeit getrennt lebender Eltern besser abzubilden. Wir brauchen faire Lösungen, wenn beide Eltern sich nach einer Trennung um ihre Kinder kümmern. Wir teilen die Grundprämisse des VAMV, dass neue gesetzliche Regelungen sicherstellen müssen, dass die Existenz des Kindes in beiden Haushalten gesichert ist.

Die vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter vorgestellten Eckpunkte sind ein sehr guter Beitrag für eine zielführende Diskussion. Die Frage, wie die Gestaltung des Familienlebens vor der Trennung in die unterhaltsrechtlichen Regelungen einfließen kann, muss im Rahmen einer Reform beantwortet werden. Denn richtig ist, dass Eltern, die ihre Arbeit für die Kinderbetreuung zurückstellen, Schwierigkeiten haben, sofort auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Katja Dörner
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik