Statement vom 20.08.2020

Chris Kühn zur Forderung des Mieterbundes nach einem „Sicher-Wohnen-Fonds“

Zur Forderung des Mieterbundes nach einem „Sicher-Wohnen-Fonds“ erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

"Durch die Corona-Krise sind viele Menschen in Deutschland ohne eigenes Zutun in finanzielle Nöte geraten. In vielen Fällen reicht das Geld deshalb nicht einmal mehr für die Miete. Die Sorge um die eigene Wohnung darf diese Menschen in dieser Ausnahmesituation jetzt nicht noch zusätzlich belasten. Niemand soll wegen Corona seine Wohnung verlieren.

Die Bundesregierung hatte aus diesem Grund zu Beginn der Krise ein Kündigungsmoratorium ausgesprochen und Ende Juni ohne, dass sich die Situation grundlegend verbessert hätte, auslaufen lassen. Das war ein schwerer Fehler. Das Kündigungsmoratorium muss wieder aufgelegt und fortgeführt werden.

Darüber hinaus braucht es Maßnahmen, um Mieterinnen und Mieter auch nach der Corona-Krise angemessen zu schützen und zu unterstützen. Dafür fordern wir Grüne ein „Sicher-Wohnen-Programm“ bei der KfW.“ Damit soll Mieterinnen und Mietern sowie selbstnutzenden Eigentümern unbürokratisch und schnell mit zinslosen Darlehen  geholfen werden.“


Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher