Statement vom 18.09.2019

Stefan Schmidt zur Kritik des vzbv am Gesetzentwurf gegen Inkasso-Abzocke

Zur Kritik des vzbv am Gesetzentwurf gegen Inkasso-Abzocke erklärt Stefan Schmidt, Sprecher für finanziellen Verbraucherschutz:

„Der letzte Versuch der Bundesregierung die Inkassobranche zu regulieren war ein Desaster. Seit 2013 steigen die Inkassogebühren für Verbraucherinnen und Verbraucher immer weiter und die Aufsichtsbehörde schaut zu. Es ist zu begrüßen, dass die Justizministerin sich endlich des Themas annimmt, jedoch geht ihr Vorstoß nicht weit genug. Es braucht endlich eine wesentlich stärkere Beschränkung der Inkassokosten. Gerade bei den üblichen Massenverfahren gibt es keinerlei Begründung, solch hohe Gebühren zu verlangen. Die Aufsicht über die Inkassobranche sollte bei einer Behörde gebündelt und verstärkt werden, um die Menschen vor überhöhten Gebühren zu schützen und berechtigten Inkassoverfahren eine höhere Legitimation zu geben. Schon 2018 haben wir Vorschläge gemacht, wie man den Praktiken von unseriösen Inkassounternehmen einen Riegel vorschieben und die Situation von Verbraucherinnen und Verbrauchern verbessern kann. Es wird Zeit das wirksame Maßnahmen getroffen werden und die Bundesregierung endlich handelt!“

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