Statement vom 29.06.2019

Steffi Lemke zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Japan, ab 1. Juli 2019

Zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Japan, ab 1. Juli 2019 erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Japan ist ein herber Rückschlag für den internationalen Meeres- und Artenschutz. Erfolge, die über Jahrzehnte für einzelne Populationen erkämpft worden sind, drohen nun dauerhaften Schaden zu nehmen.

Die Hoffnung bleibt, dass durch den Ausstieg Japans bei der Internationalen Walfangkommission wichtige Entscheidungen für die Meeressäuger nicht mehr blockiert werden. Ein seit Jahren am Widerstand Japans scheiterndes Walschutzgebiet im Südost-Atlantik könnte nun endlich Wirklichkeit werden. 

Die deutsche Bundesregierung muss sich nun umso mehr für einen weltweiten Schutz bedrohter Tierarten einsetzen - das fängt im Übrigen auch beim heimischen Schutz der Meerestiere in Nord- und Ostsee an. Die einzige heimische Walart, der Schweinswal, ist weiterhin vom Aussterben bedroht. Wir fordern endlich wirksame Meeresschutzgebiete für Schweinswal und Co. in Nord- und Ostsee.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Steffi Lemke

Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Naturschutzpolitik