Statement vom 18.07.2018

Sylvia Kotting-Uhl zur aktuellen Stellungnahme der Reaktor-Sicherheitskommission zu belgischen Atomkraftwerken

Belgische Schrottreaktoren

Zur Recherche des WDR und der Kritik der baden-württembergischen Atomaufsicht an der aktuellen Stellungnahme der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK)  und Äußerungen ihres Vorsitzenden zu belgischen Atomkraftwerken erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Vorsitzende des Umweltausschusses:

„Die baden-württembergische Atomaufsicht leitet in Ihrem Brief an den RSK-Vorsitzenden Wieland nachvollziehbar her, dass die belgischen Reaktoren mit Rissbefunden abgeschaltet werden müssten. Die Erkenntnis, dass die Risse im Reaktordruckbehälter von Anfang an bestanden, kann eben gerade nicht Entwarnung bedeuten, sondern stellt im Gegenteil die Genehmigung infrage. Es ist fatal, dass die Atomaufsicht eines Bundeslandes diesen Schluss ziehen muss statt der dafür zuständigen Beratungskommission der Bundesregierung. Die RSK und insbesondere ihr Vorsitzender Wieland haben hier bei der Bewertung eines Sicherheitsrisikos versagt.“

 

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