Statement vom 23.08.2019

Syvia Kotting-Uhl zur schwimmenden AKW «Akademik Lomonossow» Russlands

Zur Mitteilung, dass das schwimmende AKW «Akademik Lomonossow» mit zwei Reaktoren an Bord von Schleppern rund 4000 Kilometer weit in den äußersten Nordosten Russlands gezogen werden soll, erklärt Sylvia Kotting-Uhl:

„Das schwimmende AKW "Akademik Lomonossow" ist ein weiterer Baustein in Russlands verantwortungsloser Atompolitik. Mit den Jahren wird die Lomonossow immer mehr hochradioaktive Abfälle mit sich führen, dabei ist sie besonders anfällig für Stürme und raue See und kaum gegen Flugzeugabstürze gesichert. Es scheint nur eine Frage der Zeit, wann der erste Unfall passiert.

Aus vergangenen Fehlern, die zur radioaktiven Verseuchung der Umwelt führten, will Russland nicht lernen. Ganz im Gegenteil versucht Russland mit Billigreaktoren in den Weltmarkt vorzustoßen. Ein riskantes Spiel von Machpolitik zu Lasten von Mensch und Umwelt.

Um weiteren Atomkatastrophen vorzubeugen, muss die Bundesregierung sich dringend gegen die riskanten atompolitischen Aktionen Russlands stellen und die Gefahren deutlich benennen."

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