Statement vom 26.11.2019

Ulle Schauws und Claudia Müller zur Ablehnung des SPD-Vorschlags einer Frauenquote in Unternehmensvorständen durch die Unionsfraktion

Zur Ablehnung des SPD-Vorschlags einer Frauenquote in Unternehmensvorständen durch die Unionsfraktion erklären Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik, und Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte: 

„Dass die Union sich an dieser Stelle weiterhin sperrt und jeglichen Fortschritt blockiert, ist beschämend. Seit 2016 gilt eine Frauenquote für börsennotierte und voll mitbestimmungspflichtige Unternehmen. Diese Quote zeigt erste positive Wirkung und hat, entgegen aller Befürchtungen, keine Nachteile für die Unternehmen mit sich gebracht. Die Einführung einer Frauenquote für Vorstände ist mehr als überfällig. Ohne verpflichtende Quoten wird sich an der extremen Unterrepräsentanz von Frauen in Führungsriegen nichts ändern. Das gegenwärtige Verhalten der Union – auch zum Thema Frauenquote in der eigenen Partei – macht ihre rückwärtsgewandten Rollenvorstellungen deutlich." 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Ulle Schauws
Sprecherin für Frauenpolitik Sprecherin für Queerpolitik