Statement vom 26.06.2018

Uwe Kekeritz zu Entwicklungsminister Müllers Thesen zum Kampf gegen den Hunger

Zu Entwicklungsminister Müllers Thesen zum Kampf gegen den Hunger erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Wie so oft klaffen bei Müller Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander. Der Minister hatte vier Jahre Zeit die von ihm genannten Probleme anzupacken - passiert ist wenig. Müller fordert fairen Handel und Wertschöpfung vor Ort, aber winkt die entwicklungsschädlichen EPAs durch. Müller redet von Kleinbauern und setzt in seiner Politik auf Bayer-Monsanto. Als Teil der Bundesregierung war Müller beteiligt, als die EU Finanzmarkt-Richtlinie MiFID II verabschiedet wurde, jetzt gibt er den Kämpfer gegen Nahrungsmittelspekulationen. Statt in seinen scheinheiligen Sonntagsreden Grüne Beschlüsse zu wiederholen, muss Müller endlich liefern. Alles andere ist einfach nicht mehr ernst zu nehmen."

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