Statement vom 05.07.2019

Uwe Kekeritz zu Verpflichtungen in der Entwicklungshilfe

Zur Forderung von Entwicklungsminister Gerd Müller an die G7, ihre Verpflichtungen in der Entwicklungshilfe einzuhalten, erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Die Bundesregierung muss sich an die eigene Nase fassen. Auch Deutschland ist noch weit entfernt vom internationalen Ziel, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für die Entwicklungszusammenarbeit zu verwenden. Und mit mehr Geld allein ist es auch nicht getan. Die G7 müssen für echten fairen Handel eintreten. Wir dürfen die Entwicklungsländer nicht länger als Ort missbrauchen, um unsere Wohlstandsabfälle, wie Hähnchenteile in Afrika oder Plastikmüll in Asien, abzuladen. Eine verantwortliche Politik würde auch die ausufernde industrielle Massentierhaltung bei uns beenden, die nur funktioniert, weil wir Soja importieren, das auf gerodeten Urwaldflächen in Südamerika angebaut wird.“

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