Statement vom 20.02.2019

Uwe Kekeritz zum 5. Zukunftsforum „Globalisierung gerecht gestalten"

Zum 5. Zukunftsforum „Globalisierung gerecht gestalten" erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Es ist begrüßenswert, dass sich die Bundesregierung mit den Arbeitsbedingungen in der globalen Wirtschaft beschäftigt. Leider wird der Menschenrechtsschutz in den globalen Lieferketten nur auf Konferenzen und im Rahmen von freiwilligen Sektorinitiativen und nicht am Kabinettstisch diskutiert. Die bisherigen Initiativen wie das Textilbündnis, der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte und die runden Tische zu Palmöl, Kaffee und Kakao bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Das Prinzip der Freiwilligkeit ist krachend gescheitert. Müller muss seinen Ankündigungen gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, deshalb endlich Taten folgen lassen. Wer die Lippen spitzt, muss auch pfeifen. Das mediale Blitzlichtgewitter auf Veranstaltungen deutscher Ministerien hilft den Arbeiterinnen und Arbeitern in den Produktionsländern nicht weiter.“

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