Statement vom 08.06.2018

Uwe Kekeritz zum Jahrestag des Inkrafttretens der EU-Verordnung zu Konfliktrohstoffen

Zum Jahrestag des Inkrafttretens der EU-Verordnung zu Konfliktrohstoffen erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

"Die EU-Verordnung bietet eine große Chance den Abbau von Konfliktrohstoffen einzudämmen. Das A und O ist es jedoch, dass die Regelungen nicht weiter verwässert wird. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten, dass ihre Handys und Laptops nicht zu Gewalt und Elend in den Abbauländern beitragen. Industrieinitiativen, die mehr Alibi, als ernstgemeintes Engagement darstellen, reichen bei weitem nicht aus. Unternehmen müssen die Zustände in den Lieferketten konstant prüfen und offenlegen. Die Bundesregierung muss im Umsetzungsgesetz dafür sorgen, dass Transparenz darüber hergestellt wird, welche Unternehmen von der Gesetzgebung betroffen sind. Darüber hinaus muss braucht es in Deutschland endlich gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten. Denn ohne verbindliche Regeln für Unternehmen können die Rechte der Menschen vor Ort nicht durchgesetzt werden."

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