Statement vom 28.09.2018

Uwe Kekeritz zur Verabschiedung der UN-Kleinbauernerklärung im UN-Menschenrechtsrat

Zur Verabschiedung der UN-Kleinbauernerklärung im UN-Menschenrechtsrat erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

"Die Verabschiedung der UN-Kleinbauernerklärung ist ein Meilenstein für den globalen Menschenrechtsschutz und ein wichtiger Schritt, um eine Welt ohne Hunger zu erreichen. Kleinbauern sind das Rückgrat der Welternährung. Umso wichtiger ist es, dass ihre Rechte geschützt werden. Denn Landgrabbing, Watergrabbing, der Rückgang biologischer Vielfalt sowie die Klimakrise bedrohen zunehmend ihre Lebensgrundlage.

Dass sich die Bundesregierung bei dieser richtungsweisenden Abstimmung enthalten hat, ist ein entwicklungspolitischer Offenbarungseid und zeigt, dass sie die Interessen von Agrarmultis wie Bayer-Monsanto offenbar über das Ziel der Ernährungssouveränität stellt. Die Ankündigungen von Entwicklungsminister Müller, den Kampf gegen den Hunger zu verstärken, sind somit wieder einmal nur Lippenbekenntnisse."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher