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Reader: Untersuchungsausschuss Gorleben

Reader: Untersuchungsausschuss Gorleben

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Atomausstieg, Energie

Nach dreijähriger Arbeit, der Sichtung von mehr als 2.800 Aktenordnern und der Vernehmung Dutzender Zeugen und Sachverständiger ist nun der Parlamentarische Untersuchungsausschuss Gorleben beendet.

Die Fragen des Untersuchungsauftrags sind beantwortet: Politische Beeinflussung, Lug und Trug haben die Geschichte Gorlebens geprägt.

Zu keiner Zeit gab es ein wissenschaftliches Standortauswahlverfahren, aus dem Gorleben als bester Standort hervorgegangen ist. Diesbezügliche Behauptungen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Die Entscheidung für Gorleben fiel 1977 in Niedersachsen in der Regierungszeit von Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU). Sein Wirtschaftsminister, Walther Kiep (CDU), präsentierte zur völligen Überraschung sämtlicher Fachleute, Gorleben als Standortmöglichkeit nach einem Gespräch mit der Atomindustrie. Am Ende brachte es Ministerpräsident Albrecht klar auf den Punkt: "Entweder Gorleben, oder gar kein Standort in Niedersachsen." Im Februar 1977 erfolgte dann der Kabinettsbeschluss. Damit waren die Weichen in Richtung Gorleben gestellt.

Wie es weiterging und zu welchen Ergebnissen der Untersuchungsausschuss kam, lesen Sie in unserem Reader "Gorleben - eine Geschichte von Lug, Trug und Täuschung.

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