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Grüne Perspektiven zur Zukunft der Privaten Altervorsorge

Reader: Ist Riester noch zu retten?

Reader: Ist Riester noch zu retten?

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Arbeit, Rente, Zusammenhalten_

Wie geht es weiter mit der Riester-Rente? Von rund 35 Millionen Förderberechtigten sorgen nur 6,4 Millionen im Sinne des Riester-Konzepts vor. Lediglich eine Minderheit hat so – theoretisch – die Chance, auf diesem Weg das Absinken des gesetzlichen Rentenniveaus zu kompensieren. Ihrer zentralen Funktion wird die Riester-Rente damit auch nach dreizehn Jahren nicht gerecht. Gerade GeringverdienerInnen gleichen ihre ohnehin geringen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mithilfe der geförderten privaten Altersvorsorge aus, obwohl die Riester-Rente gerade diese Versicherten besonders begünstigen sollte. Dieses Phänomen zieht sich inzwischen bis tief in die Mittelschicht, wo die Zahl der Riester-Verträge seit Jahren zurückgeht. Dafür gibt es Gründe: Hohe Vertriebskosten, zu geringe Renditen und Produkte, die selbst für ExpertInnen kaum zu durchschauen sind.

Die Bundesregierung resigniert. Von einer Fortentwicklung von Riester hat sie sich inzwischen abgewandt. Andrea Nahles verweist stattdessen auf die Betriebsrenten, die künftig einer begrenzten Gruppe einen Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus ermöglichen sollen. Das reicht uns nicht. Unser Ziel ist die Lebensstandsicherung für alle!

Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs entlang der Frage „Ist Riester noch zu retten?“ gemeinsamen mit Expertinnen und Experten über die Zukunft der Riester-Rente diskutiert. Die Diskussion gliederte sich in drei Panels und stellte nach einer grundsätzlichen Bestandsaufnahme, die verbraucherpolitischen Aspekte und mögliche neue Wege in der privaten Altersvorsorge in den Blickpunkt.

Mit dieser Dokumentation möchten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und allen Interessierten die Möglichkeit bieten, die kontroverse und erkenntnisreiche Debatte zu rekapitulieren.

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