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Mein Pelz gehört mir

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21.12.2015

Süße Bommel, kuscheliger Kragen – immer häufiger ist Pelz an Mützen, Jacken und Schals zu sehen. Trägerinnen und Träger gehen wegen der niedrigen Preise oft davon aus, dass es sich um Kunstpelz handelt. Weit gefehlt: Oft wird billiges Tierfell aus Asien verwendet. Rund 70 Millionen Tiere werden jährlich in chinesischen Pelzfarmen getötet. Sie werden dort unter üblen Bedingungen in winzigen Käfigen gehalten und grausam getötet. Und auch in Deutschland gibt es nach wie vor Pelztierfarmen. Echter Pelz ist nicht leicht zu erkennen. Er wird nicht oder nicht ausreichend gekennzeichnet. Die Regelungen dafür sind mangelhaft: Es muss lediglich angegeben werden, dass das Kleidungsstück „nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ enthält. Andere Länder zeigen, wie es geht: In der Schweiz muss ausgewiesen werden, von welchem Tier und aus welchem Land der Pelz stammt und wie er hergestellt wurde.