25.04.2021

In dieser ersten öffentlichen Veranstaltung zum Thema im Deutschen Bundestag wurde sehr schnell klar, wie groß die Leerstelle im gesellschaftlichen Diskurs ist. Das Thema ist nicht nur für die betroffenen Frauen und ihre Kinder ein Tabu. Auch die Menschen, die für dieses Unrecht und Leid verantwortlich sind, wollen nicht darüber sprechen. Die Suche nach Zeug*innen und Quellen ist mühsam und das Gefühl, zum Teil vor verschlossenen Türen zu stehen, gehört zur Aufarbeitung dazu. Es ist mehr als verständlich, dass unmittelbar Betroffenen und Geschädigte (noch) nicht die richtigen Worte finden konnten und die Verletzung über das geschehene Unrecht sehr tief sitzt.