Liebe Freundinnen und Freunde der grünen Biodiversitätspolitik,

die Ergebnisse der Biodiversitätskonferenz 2010 im Japanischen Nagoya hatten Mut gemacht, dass die biologische Vielfalt politischen Auftrieb gewinnen könnte und die in sämtlichen Strategien geforderte ressortübergreifende Verankerung des Biodiversitätsschutzes tatsächlich erreichbar sei. Im Frühjahr legte auch die Europäische Union eine neue Strategie vor, die diesen Anspruch formuliert. Die Gründung des Weltbiodiversitätsrates IPBES war zudem ein wichtiger Schritt, um auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene die Bedeutung von Ökosystemen und ihren Leistungen als unsere Lebensgrundlage anzuerkennen. Doch die jüngst beschlossenen Schlussfolgerungen des EU-Umweltrates und die Untätigkeit der Bundesregierung lassen das Gegenteil befürchten. Während die Roten Listen bedrohter Arten immer länger werden, sollen die Landwirtschafts- und Fischereipolitik sowie die Haushaltsplanung von den Biodiversitätszielen so wenig wie möglich beeinflusst werden. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen verankert die Biodiversitätsziele schon jetzt in den Reformplänen zur Agrar- und Fischereipolitik, denn genau dort liegen einige der wichtigsten Herausforderungen für den Schutz der biologischen Vielfalt in diesem und in den kommenden Jahren.

Lesen sie in dieser Ausgabe des Biodiversitäts-Newsletters über ausgewählte Ereignisse der vergangenen Monate.

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11011 Berlin
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++ V.i.S.d.P. ++
Nicolai Schaaf
Referent für Biodiversität

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