Liebe Freundinnen und Freunde der grünen Biodiversitätspolitik,

wir machen uns weiter für den Schutz der Biodiversität stark. Ob Glyphosat, die Agrarwende oder der Meeresschutz, die Baustellen sind zahlreich. Zuletzt haben wir auch verstärkt dem Meer unser Augenmerk geschenkt, daher ein ganzer Newsletter nur zu Meeresschutz! Von ganz global im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDGs) oder hier vor Ort mit der Meeresstrategierahmenrichtlinie, den Schutzgebietsverordnungen in deutschen Natura 2000 Gebieten, Nährstoffbelastungen und Müll im Meer, wir haben so manches auf den Weg gebracht.

Kommenden Freitag, dem 10. Juni, werden wir den Themenkomplex auch noch mit einer Konferenz aufgreifen "Unsere Meere: Lebensraum statt Müllkippe! - Wie wir die Verschmutzung unserer Ozeane stoppen". Die näheren Angaben über Programm, Zeit, Ort, ReferentInnen und Anmeldeformalitäten finden Sie in unserem Internetangebot.

Mit diesem Newsletter informieren wir regelmäßig über unsere parlamentarische Arbeit in den Bereichen Biodiversität und Naturschutz. Wer den Newsletter auch weiterhin beziehen möchte, bekommt ihn auch zukünftig automatisch zugeschickt, zum Abmelden bitte einfach hier klicken.

Mit herzlichen Grüßen
Die Redaktion

Aktuelles aus unserer Fraktionsarbeit

Nachhaltigkeitsziel 14 der SDGs | 08.05.2015

Meer Vielfalt. Ozeane vor Müll und Ausbeutung schützen.

Ziel 14 will erreichen, dass Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig genutzt werden und sowohl uns als auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Dazu muss der Vermüllung und Verschmutzung der Meere durch den Menschen Einhalt geboten und die zunehmende Versauerung der Ozeane in Angriff genommen werden. Die marinen Ökosysteme müssen gestärkt und zum Teil wiederhergestellt und Schutzgebiete eingerichtet werden. Für den Erhalt der Meeresressourcen ist es unausweichlich, dass die Überfischung gestoppt wird, schädliche Fischereipraktiken untersagt werden und die illegale Fischerei aufhört. Auch Subventionen, die zur Überfischung führen, müssen abgebaut werden. Stattdessen sollen Kleinfischern entsprechende Unterstützung für die nachhaltige Nutzung der Ressourcen bereitgestellt werden. Außerdem brauchen Meere und Ozeane einen völkerrechtlichen Regelungsrahmen.
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Kleine Anfragen

Kleine Anfrage: Geisternetze im Meer
Wieviele Geisternetze in den Meeren treiben, welchen Schaden sie anrichten und wie die Kontrollen ausfallen, fragen wir die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage. Wir wollen damit aufdecken, dass die rechtlichen Vorschriften zum zwingenden Einholen bzw. Melden von verloren gegangenem Gerät nicht fruchten. Die Geisternetze machen bis zu 10 Prozent des Meeresmülls aus, in der Nordsee sind es sogar mehr als ein Drittel.

Kleine Anfrage: Nährstoffbelastung der Ostsee
Dass die gesamte Ostsee massiv von Nährstoffen belastet, also stark eutrophiert ist, bestätigt uns die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage. Zuviel Gülle und Dünger auf den Äckern schwemmt überschüssiges Nitrat und Phosphor in die Flüsse, ins Grundwasser und letztendlich in die Ostsee.

Kleine Anfragen: Abbau von Bodenschätzen in deutschen Meeresschutzgebieten / Fischerei in Natura-2000-Gebieten
Schutzgebiete sind oft ihren Namen nicht wert. Zumindest ist das der Fall bei den Natura 2000 Gebieten im deutschen Meer (Ausschließlichen Wirtschaftszone). Die seit Langem an die EU gemeldeten Gebiete existieren nur auf dem Papier. Fischereiaktivitäten und sogar der Abbau von Bodenschätzen wie Sand und Kies gingen bisher uneingeschränkt weiter. Erschreckend ist, dass die Bundesregierung noch nicht einmal über das Ausmaß der dortigen Aktivitäten Bescheid zu wissen scheint, wie sie uns in zwei Kleinen Anfragen (Abbau von Bodenschätzen in Natura 2000 Gebieten, Fischerei in Natura 2000 Gebieten) bestätigt.

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Bündnis 90/Die GrünenBundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
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++ V.i.S.d.P. ++
Arnd Grewer
Wiss. Koordinator Arbeitskreis 2

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