Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung und Optimierung unseres Web-Angebots. Nutzungsdaten dieser Webseite werden nur in anonymisierter Form gesammelt und gespeichert. Einzelheiten über die eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, die Nutzungsdatenanalyse zu unterbinden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde,

seit der letzten Mail von uns gab es wieder zwei Sitzungswochen im Deutschen Bundestag. Das heißt, heute ist der Newsletter vollgepackt – unter anderem mit Artikeln zu den Themen Impfpflicht, Kohleausstieg, Industriestandort Europa, Immobilienkauf, Internationaler Tag gegen Homophobie und Arbeitsbedingungen von PaketzustellerInnen.

Haben wir in der letzten Ausgabe noch davon berichtet, dass knapp 40 Prozent der Regenwurmarten auf der 'Roten Liste der bedrohten Arten' stehen, wie eine Kleine Anfrage von uns öffentlich machte, erschien Anfang Mai der Bericht des Weltartenschutzrates mit traurigen Zahlen: Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Das menschengemachte Artensterben wird immer schneller, und wir bedrohen damit unsere eigenen Lebensgrundlagen.

Auf unserer Fraktionsklausur haben wir unter anderem auch deshalb einen Beschluss gefasst, dass wir dringend ein Sofortprogramm zur Rettung der Natur in Europa brauchen. Außerdem war unser Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter in den letzten Wochen auf einer Tour in verschiedenen Nationalparks in Deutschland unterwegs und fordert von der Bundesregierung, endlich mehr für den Erhalt dieser Rückzugsräume für seltene Arten zu tun.

Zum Schluss möchten wir noch auf die Berichte von zwei besonderen Veranstaltungen hinweisen:

50 Jahre nach Stonewall haben über 700 Menschen beim 13. Parlamentarischen Regenbogenabend über die Situation von LSBTI weltweit und in Deutschland diskutiert. In über 70 Staaten werden Menschen dafür bestraft, wen sie lieben oder wer sie sind. In einzelnen Staaten droht sogar die Todesstrafe. Wir stellen uns gegen Gewalt und Hetze und sagen, das darf niemanden kalt lassen und muss zu beherztem politischen Handeln führen.

Unter dem Titel „Under Pressure. Kunst und Freiheit“ haben wir bei unserem Kulturabend über politische Rahmenbedingungen gesprochen. Rechte Gruppen und Parteien in vielen europäischen Ländern setzen Kultureinrichtungen unter Druck und propagieren eine nationalistische Kulturpolitik, die nur noch „das Eigene“ fördern soll. „Das kulturelle Angebot in Deutschland ist in seiner Vielfalt einzigartig und muss verteidigt werden“, sagte Katrin Göring-Eckardt in ihrer Eröffnungsrede. „Gut, dass sich der Kulturbetrieb gegen die Angriffe wehrt.“

Wir wünschen eine spannende Lektüre

die Redaktion

Impressum

++ Herausgeberin ++
Bündnis 90/Die Grünen
Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
http://www.gruene-bundestag.de

++ V.i.S.d.P. ++
Herta Parchent

++ An- und Abmeldung ++
In der Rubrik Newsletter können Sie Newsletter jederzeit an- und abmelden
und weitere Newsletter bestellen.

++ Copyright ++
Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.
(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen