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SportgroßveranstaltungenSport braucht Regeln

Auch im internationalen Sport  muss es fair zugehen:  Menschenrechte achten, Umwelt schützen, Korruption bekämpfen! Unter diesen Bedingungen freuen sich alle auf Weltmeisterschaften und Olympische Spiele.
Sportgroßveranstaltungen haben immer auch eine politische Dimension. Der international organisierte Sport steckt in einer Glaubwürdigkeitskrise. Immer wieder werden Korruptionsvorwürfe laut. Die Vergabe vieler Spiele ist intransparent geschehen. Die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi 2014 waren als „Putins Spiele“ ebenso umstritten wie die Handball-WM 2015 in Katar.
Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der Reform von Vergabeverfahren und bei der Durchführung internationaler Sportgroßveranstaltungen. Wir brauchen mehr Transparenz statt Hinterzimmerpolitik der internationalen Sportfunktionäre.

Vergabekriterien

In unserem Antrag „Für verbindliche politische Regeln im internationalen Sport – Menschenrechte achten, Umwelt schützen, Korruption bekämpfen“ wollen wir ,  dass es zu einer stärkeren Koppelung von Sportgroßveranstaltungen an Menschen- und Bürgerrechte sowie einer dauerhaften Wahrung dieser elementaren Rechte kommen muss.

Es geht uns nicht um einen Sport-Boykott von Sportgroßveranstaltungen, sondern es geht uns um ein transparentes und nachvollziehbares Monitoring-Verfahren, bei dem die Expertise von beispielsweise Menschenrechtsorganisationen verbindlich berücksichtigt wird.

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