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eSportWir bringen eSport in den Bundestag

Millionen Menschen begeistern sich für eSport. Politik und Sport sollten davor nicht die Augen verschließen, sondern an guten Regeln arbeiten, so wie wir das mit unserem umfassenden Maßnahmenkatalog tun.

eSport ist ein weltweites Phänomen, das Millionen junger und zunehmend auch älterer Menschen begeistert - sowohl als Spielerinnen und Spieler, als auch als Zuschauerinnen und Zuschauer. Bei Turnieren vor Ort, via Streaming im Internet oder im Fernsehen. Unter eSport verstehen wir das wettbewerbsmäßige Spielen von Videospielen am Computer, der Konsole oder anderen Geräten unter menschlichen Gegnerinnen und Gegnern. Auch in Deutschland wächst die eSport-Szene rasant. Politik und Sport sollten davor nicht die Augen verschließen.

Die Entwicklung des eSports fördern

Wir wollen gute Rahmenbedingungen für den eSport in Deutschland schaffen, vor allem für Amateur-Vereine. Wir finden es gut, wenn sich Menschen in einem Verein zusammenfinden, um ihrem Hobby nachzugehen. eSport-Vereine sollen deswegen genauso von der Gemeinnützigkeit profitieren wie andere Sportvereine: Weniger Bürokratie gegenüber den Behörden, steuerliche Erleichterungen, Zugang zu kommunalen Räumen und vieles mehr. Internationale eSportlerinnen und eSportler müssen problemlos nach Deutschland für den Spielbetrieb einreisen können. Das Potential des eSports, Menschen mit und ohne Behinderung vergleichsweise leicht zusammenzubringen, muss weiter gefördert werden.

Den organisierten eSport in die Pflicht nehmen

Gleichzeitig wollen wir auch die Entwicklung des eSports begleiten: Beim Anti-Doping-Kampf, Sucht- und Gesundheitsprävention oder Geschlechtergerechtigkeit muss der organisierte eSport Maßnahmen ergreifen. Im eSport fehlt bisher ein einheitliches Anti-Doping-Regelwerk mit einem entsprechenden Dopingkontrollsystem. Wir brauchen Aufklärungskampagnen zur Suchtgefahr von Games und gut ausgestattete Beratungsstellen. Außerdem ist der eSport bisher eine vor allem männlich dominierte Szene, das sollte sich ändern. In diesen Bereichen soll der eSport von Politik und organisiertem Sport unterstützt werden.

Politik und Sport sind gefragt

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Er will mit eSport nichts zu tun haben. Dabei werden auch vom Sport selbst schon Fakten geschaffen. Zahlreiche eSport-Vereine entstehen, klassische Sportvereine gründen eSport-Abteilungen und mehrere Bundesligisten sind schon längst in den eSport eingestiegen. Der Dialog von DOSB und eSport Bund Deutschland (ESBD) muss unbedingt weitergeführt werden. Beide Verbände können im hohen Maße voneinander profitieren.

Die Koalition von Union und SPD hat dem eSport im Koalitionsvertrag große Versprechungen gemacht. Geschehen ist bisher aber nichts. Deshalb legen wir einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Förderung des eSports vor.

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