27Mai

Fachgespräch

Saubere Ostsee für alle – Landwirtschaft in der Verantwortung

Inhalt

Die Ostsee ist beliebt bei vielen Urlaubern, sie ist Lebensgrundlage für Tourismus, Schifffahrt und Fischerei. Doch sie ist bedroht, das zeigen seit Jahren Untersuchungen der Wasserqualität und des Nährstoffgehalts der Ostsee.

Viel diskutiert sind die sogenannte „Todeszonen“, sauerstoffarme und lebensfeindliche Gebiete in der Ostsee. Wir wollen den Fragen nachgehen, wie sich Todeszonen bilden und was die Auswirkungen für Meerestiere und -pflanzen sind? Und warum tritt dieses Phänomen vor allem in der Ostsee auf? Auch ein massives Algenwachstum und ein hohes Quallen-Aufkommen belasten immer wieder das Ökosystem Ostsee und seine Küsten und Strände und damit auch die Menschen vor Ort. Was sind die Folgen für den Tourismus und was gilt es zu tun?

Unbestritten ist der Zusammenhang zwischen der industriellen Landwirtschaft mit ihrer Überdüngung der Felder mit Nährstoffen und dem Zustand der Ostsee. Wie genau ist der Weg der Phosphate und Nitrate von den Feldern in die Ostsee? Was kann die Landwirtschaft beitragen, um ihre Einträge ins Meer zu senken? Welche Konzepte liegen auf dem Tisch und was steht einem effektiven Schutz der Ostsee bisher entgegen?

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns diese und andere Fragen zu diskutieren.

Programm


12.30

Optional: Führung durch das OEZANEUM "Die Ostsee – Das Meer vor unserer Haustür

(Selbstzahlerbasis 12,50 € p. P. – Anmeldung notwendig)

13.30Anmeldung
14.00

Begrüßung

Dr. Harald Benke
Geschäftsführer
OZEANEUM Stralsund GmbH

14.10

Schutz der Ostsee – eine politische Betrachtung

Dr. Anton Hofreiter MdB
Fraktionsvorsitzender
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

14.20

Wie krank ist die Ostsee? Ausmaß und Ursachen von Todeszonen und Algenschwemme

Dr. Wera Leujak
Fachgebiet Meeresschutz
Umweltbundesamt

15.00

Getrübte Urlaubsstimmung? Auswirkungen der Wasserqualität auf den Tourismus

Bernd Fischer
Geschäftsführer
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

15.30Kaffeepause
16.00

Landwirtschaft und Meeres-Eutrophierung: Erfordernisse und Lösungsansätze

Dr. rer. nat. Dr. agr. Dietmar Mehl
Geschäftsführer BIOta
Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH

16.30

Diskussionsrunde - Ostsee bewahren - Was muss getan werden?

Steffi Lemke MdB
Sprecherin für Naturschutz
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Till Backhaus
Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Mecklenburg-Vorpommern

Corinna Cwielag
Landesgeschäftsführerin
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Mecklenburg-Vorpommern

Detlef Kurreck
Präsident
Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

Moderation: Jürgen Suhr MdL
Fraktionsvorsitzender
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

18.00Get-Together

Anmeldung

Eine namentliche Anmeldung ist bis zum 24.05.2016 erforderlich.

Die Führung (optional) durch das OZEANEUM findet von 12.30-13.30 Uhr statt. Eingang: Hafenstraße 11 - Besuchereingang zur Hafenseite, 18439 Stralsund

Barrierefreiheit

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich

Wichtiger Hinweis zum Datenschutz

Alle Daten, die Sie uns im Anmeldeformular übermitteln, werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Erhebung der Daten ist für die Planung der Veranstaltung und die Erstellung der Teilnehmerausweise unumgänglich. Nach Erreichen der Zwecke werden Ihre Daten - sofern Sie keine weiteren Infos möchten - umgehend gelöscht. Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung die entsprechenden Optionen.

Anreise

Mit dem Auto über die die A 20, Ausfahrt Stralsund. Fahren Sie weiter über den Rügenzubringer B 96n bis zur Ausfahrt OZEANEUM/Hafen. Dort biegen Sie an der Ampel links ab und folgen der Beschilderung Richtung OZEANEUM.

Mit der Bahn erreichen Sie Stralsund bequem aus allen Richtungen über die Nah- und Fernverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn. Vom Stralsunder Hauptbahnhof sind es etwa 20 Minuten Fußweg zum OZEANEUM, vom Rügendamm-Bahnhof zehn Minuten

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