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14Dez

Fachgespräch

HELP! We need somebody - Braucht Deutschland ein Institut für humanitäre Fragen?

Inhalt

130 Millionen Menschen weltweit brauchen humanitäre Hilfe. Hilfsorganisationen kämpfen mit sechs Großkrisen gleichzeitig. Doch trotz all der Anstrengungen vergrößert sich die Kluft zwischen Bedarf und zur Verfügung stehenden Mitteln weiter. Die internationale Gemeinschaft und betroffene Länder sind überlastet. Die Herausforderungen sind klar: Die humanitäre Hilfe muss wirksamer, flexibler und nachhaltiger werden.

Deutschland ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten humanitären Geber geworden. Trotzdem erschöpft sich bei uns die politische Debatte oft in der Frage nach den finanziellen Mitteln. Inhaltliche Debatten, wie sie im Zuge des Humanitären Weltgipfels der Vereinten Nationen geführt wurden, finden wenig Widerhall. Chancen, Anstöße für notwendige Reformen des humanitären Systems zu geben, werden nicht genutzt. Es fehlt an Fokussierung und an politischen Konzepten.

Wir fragen: Wo können neue Impulse herkommen? Welche Bedürfnisse haben die verschiedenen humanitären Akteure? Braucht Deutschland eine eigene Institution, z.B. ein Institut für humanitäre Fragen, um die humanitäre Hilfe auf nationaler und globaler Ebene strategisch zu gestalten? Die potentiellen Aufgaben wären vielfältig: Mittler sein zwischen nationaler und internationaler Ebene, Beratung liefern für Bundesregierung und NGOs, Impulse für die Verbindung von Theorie und Praxis geben.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren.

Programm

Programm

18.00Anmeldung
18.30

Begrüßung

Claudia Roth MdB
Vizepräsidentin des Deutschen
Bundestages Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18.35

Diskussion

Moderation: Tom Koenigs MdB
Sprecher für Menschenrechtspolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Claudia Meier
Project Manager
Global Public Policy Institute

Dr. Martin Quack
Freier Berater

Ralf Südhoff
Leiter
UN World Food Programme Deutschland, Österreich, Liechtenstein und deutschsprachige Schweiz

Eva Svoboda
Research Fellow 
Humanitarian Policy Group/Overseas Development Institute

Florian Westphal
Geschäftsführer
Deutsche Sektion Ärzte ohne Grenzen

20.00

Diskussion mit Publikumsbeteiligung

20.25

Zusammenfassung

Omid Nouripour MdB
Sprecher für Außenpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

20.30Ende der Veranstaltung

Anreise

Mit der U- oder S-Bahn bis Haltestelle „Hauptbahnhof“ oder „Brandenburger Tor“ oder mit dem Bus 100 bis zur Haltestelle „Reichstag/Bundestag“ oder mit dem Bus TXL bis Haltestelle „S- und U-Bahn „Brandenburger Tor“. Über den Eingang West, Konrad-Adenauer-Str. 1 gelangen Sie zum Veranstaltungsort. Um in das Paul-Löbe-Haus zu gelangen, benötigen Sie ein amtliches Personaldokument. Eine namentliche Anmeldung mit Angabe des Geburtsdatums ist erforderlich.