Internationale Agrarpolitik Hunger auf Veränderung

Seite 3: KleinbäuerInnen und Agrarindustrie

Im Panel „KleinbäuerInnen oder Agrarindustrie – mit wem können wir das Recht auf Nahrung verwirklichen?“ diskutierte Uwe Kekeritz unter anderem mit Sarah Schneider, der entwicklungspolitischen Referentin von Misereor. Sie forderte, den Zugang zu produktiven Ressourcen wie zum Beispiel Land, Saatgut und Wasser für BäuerInnen zu sichern. Zudem brauche es öffentliche Gelder für Beratung und partizipative Forschung, an kleinbäuerlichen Strukturen angepasste technische Innovationen, Investitionen in Infrastrukturen für Lagerung und Weiterverarbeitung und Zugang zu lokalen Märkten. Dr. Stephan Krall, Leiter des Kompetenzcenter Wald, Biodiversität und Landwirtschaft bei der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), warb dafür, die Privatwirtschaft in die Lösung einzubeziehen und plädierte dafür, neben der ökologischen und sozialen, auch die ökonomische Nachhaltigkeit nicht außer Acht zu lassen. Inacio Werner berichtete von seiner Arbeit mit marginalisierten Gruppen, deren Existenzen durch die Ausweitung großflächiger Agrarstrukturen

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