Agrar- Ernährungswende

Konferenz zur Internationalen Grünen Woche 2019

17.01.2019

Programm

15.30

Begrüßung

Dr. Anton Hofreiter MdB
Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

15.35

Keynote

Was essen wir morgen?

Judith Hitchman
Urgenci International Community Supported Agriculture Network

15.50

Talk

Judith Hitchman

Louise Luttikholt
International Federation of Organic Agriculture Movements

Renate Künast MdB
Sprecherin für Ernährungspolitik und Tierschutz
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

16.30

Hier endet der Livestream, da die Panels in den verschiedenen Sälen des Bundestages stattfinden.

Parallele Panels

PANEL 1:

Europa braucht eine Ernährungswende:
Die Städte machen´s vor

Renate Künast MdB

Prof. Angelika Ploeger
Universität Kassel Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften

Dr. Henrike Rieken
Ernährungsrat Berlin

 

PANEL 2:

Bullerbü – warum eigentlich nicht?
Moderne Kleinbetriebe als Motor für die Agrarwende

Friedrich Ostendorff MdB
Sprecher für Agrarpolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Prof. Dr. sc. agr. Engel Hessel
Institut für Agrartechnologie am Thünen Institut
Digitalisierungsbeauftragte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Dr. Ophelia Nick
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft NRW

 

PANEL 3:

Alle Wetter!
Wie sieht eine klimagerechte Landwirtschaft aus?

Harald Ebner MdB
Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Silvia Bender
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Barbara Rudolf
saat:gut e.V. - Förderverein zur Entwicklung und Durchführung ökologischer Pflanzenzüchtung

Dr. Claudia Heidecke
Thünen – Institut

 

PANEL 4:

Nicht ohne meine Bäckerei!
Das Lebensmittelhandwerk in Deutschland und Frankreich

Markus Tressel MdB
Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Anke Kähler
Die Freien Bäcker – Zeit für Verantwortung e.V.

Anna Plagens
Konditormeisterin Du Bonheur, Berlin

18.00Ende

Darum geht's

Morgens Müsli, mittags Pasta und abends ein bunter Salat? Ernährung ist noch viel mehr!

Denn es geht um uns, unser Essen und unsere Gesundheit. Aber auch darum, wie wir unsere Städte neu planen und denken müssen, um eine Ernährungswende ins Rollen zu bringen. Und um unsere Lebensgrundlagen wie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Artenvielfalt und die artgerechte Haltung von Rindern, Schweinen und Hühnern. Denn gutes Essen und eine zukunftsfähige Landwirtschaft wollen wir zusammen denken.

Die derzeit dominierende agrarindustrielle Produktion mit immer größer werdenden Agrarfabriken führt zu massiven Umwelt- und Klimaschäden. Sie verdrängt kleine Bauernhöfe und Handwerksbetriebe und lässt zu, dass wenige Lebensmittelkonzerne über das Angebot im Supermarktregal bestimmen. Der Hitzesommer 2018 und die massiven Ernteausfälle haben gezeigt, dass die Klimakrise eine zusätzliche Herausforderung für die Bäuerinnen und Bauern darstellt.

Mit der EU-Agrarreform (GAP) in 2019 werden auf der Ebene der Europäischen Union die Gelder neu verteilt: Wir wollen dass die Steuermilliarden künftig für eine grüne Landwirtschaft ausgegeben werden, die Hand in Hand mit der Natur arbeitet.

Daher wollen wir uns die Fragen stellen: Was essen wir in Zeiten der Klimakrise? Wie muss eine robuste Landwirtschaft aussehen, die Extremwetterlagen trotzt? Wie muss die Agrarförderung der Europäischen Union neu ausgerichtet werden, um Umweltziele, Tierwohl und bäuerliche Betriebe gezielt zu fördern? Wie verbinden wir die Bäuerinnen und Bauern auf dem Land mit den Konsumentinnen in der Stadt? Wie schaffen wir es, dass es für Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher wird, sich gut zu ernähren?