Fukushima Japans Regierung muss handeln

Auf dem Gelände des havarierten Atommeilers in Fukushima wurden extreme Strahlenbelastungen gemessen. Zunächst war von 10 Sievert pro Stunde die Rede – eine Belastung die bei Menschen sicher zum Tode führt. Der Betreiber Tepco räumt inzwischen sogar ein, dass die Belastung noch höher sei. Die Skala der verwendeten Messgeräte habe jedoch bei 10 Sievert geendet.

Auch fünf Monate nach Beginn der Kernschmelze hat der Betreiber Tepco die Lage nicht unter Kontrolle. Im Gegenteil: Pannen bei der Messung, schlampige Überprüfungen und immer wieder ungeklärte Fragen zur Situation in den Kraftwerksruinen zeigen das ganze Ausmaß der Überforderung. Die japanische Regierung lässt das Unternehmen dennoch gewähren, und auch die Internationale Atomenergiebehörde IAEO hüllt sich in Schweigen.

Die japanische Regierung muss jetzt alles tun, um noch schlimmere Auswirkungen der Katastrophe zu verhindern. Sie muss für maximale Transparenz sorgen und internationale Unterstützung heranziehen. Das Weggucken der internationalen Gemeinschaft, vor allem auch der IAEO, muss ein Ende haben.

 

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