Klimaschutz und faire Mieten

Förderoffensive für Mieter*innen und Vermieter*innen

Nach einer Nacht mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius qualmen am Morgen die Schornsteine von Wohnhäusern vor der Kulisse des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig.
Wir zeigen, wie Klimaschutz im Gebäudebereich für Mieter*innen und Vermieter*innen attraktiv und kostengünstig gestaltet werden kann. picture alliance / dpa
10.06.2021
  • Wir Grüne im Bundestag wollen die Fernwärme auf erneuerbare Energien umstellen. So kommt mehr klimafreundliche Energie, auf die kein CO2-Preis anfällt, per Fernwärme direkt in die Wohnungen und Mietshäuser.
  • Wir wollen Mieter*innen und Vermieter*innen beim energetischen Sanieren mit einem Drittel-Modell unterstützen, das sicherstellt, dass mehr investiert wird, aber Mieten trotzdem bezahlbar bleiben.
  • Der CO2-Preis für das Heizen, der einen geringen Teil der Energiekosten ausmacht, soll  von den Vermieter*innen und Hauseigentümer*innen übernommen werden - nur dort kann der CO2-Preis als Anreiz wirken, um klimafreundlich zu sanieren.

Autor*innenpapier von Katrin Göring-Eckardt

Ein Drittel des klimaschädlichen CO2 stammt aus dem Energieverbrauch im Gebäudebereich, vor allem dem Heizen und Kühlen. Von der Bundesregierung kommt leider viel zu wenig: der CO2-Ausstoß von Gebäuden geht seit einem Jahrzehnt nicht zurück. Gleichzeitig steigen die Kosten für das Wohnen massiv an. Wir brauchen mehr Klimaschutzschutz im Gebäudebereich, um unsere CO2-Ziele zu erreichen. Deswegen wollen wir eine Klima-Förderoffensive starten und die finanzielle Unterstützung für klimafreundliches Wohnen sowohl für Mieter*innen als auch Vermieter*innen und Eigenheimbesitzer*innen attraktiver machen. Die Bundesförderung wollen wir dafür auf sieben Milliarden Euro im Jahr erhöhen. So viel Unterstützung für Mieter*innen und Vermieter*innen gab es noch nie.

Weitere Infos

Aktionsplan Faire Wärme für wirkungsvollen Klimaschutz im Gebäudebereich