Barrieren abbauen und Teilhabe möglich machen

Letztes Jahr haben viele Zeitungen über Behinderten-Politik berichtet.
Das Radio und das Fernsehen haben auch darüber berichtet.
Sie haben viel über neue Gesetze berichtet.
Die Gesetze heißen in schwerer Sprache:
Behinderten-Gleich-Stellungs-Gesetz und Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Und sie haben darüber berichtet, dass behinderte Menschen gegen die neuen Gesetze protestiert haben.
Dieses Jahr hat es deutlich weniger Berichte gegeben.
Im Sommer hat es Berichte darüber gegeben, dass viele behinderte Menschen nicht wählen dürfen bei der Bundes-Tags-Wahl.
Heißt das, dass in der Behinderten-Politik alles gut ist?
Dass alles schon geregelt ist?
Und der Bundes-Tag nur noch das Wahl-Gesetz ändern muss?
Nein, das stimmt nicht.
Im Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz fehlen wichtige Regeln.

Es fehlen Regeln für Geschäfte.
Es fehlen Regeln für Kinos.
Und es fehlen Regeln für viele andere Dinge.
Das Bundes-Teilhabe-Gesetz ist auch nicht gut.
Behinderte Menschen dürfen zwar ein bisschen mehr Geld verdienen und sparen.
Aber sie müssen weiter bezahlen für die Unterstützung, die sie brauchen.
Und das Amt, das die Unterstützung bezahlt, kann immer noch sagen:
„Das, was Sie möchten, ist uns zu teuer.
Sie müssen in einem Wohnheim leben.“
Das wollen die Grünen im Bundes-Tag:

Alles soll barriere-frei werden.
Egal, ob es dem Staat gehört oder nicht.

Behinderte Menschen sollen selbst entscheiden, wo sie wohnen.

Behinderte Menschen sollen selbst entscheiden, wer sie unterstützt.

Der Staat soll die Unterstützung für behinderte Menschen ganz bezahlen.