Energiewende Windenergienutzung und Naturschutz – ein lösbarer Konflikt

Dardesheim mit Rapsfeld und Windrädern
Dardesheim in Sachsen-Anhalt gehörte bereits 2008 zu den ersten Ökostrom-Städten Deutschlands.

Der erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien hat ein Spannungsfeld zwischen Energiewende und Naturschutz geschaffen. Vor Ort wird beides immer wieder gegeneinander ausgespielt. Dabei sind sowohl Klimaschutz als auch der Schutz der Biodiversität Ziele von überragendem gesellschaftlichem Interesse. Beide sind essentiell für die Zukunft der Menschheit. Deshalb müssen sie zusammen betrachtet und in Einklang miteinander gebracht werden. Grüne Politik legt hier die Finger in die Wunden und hat Lösungskonzepte.

Wir treten allen Versuchen entgegen, Windenergie oder den Netzausbau zu einer größeren Bedrohung für die Artenvielfalt als die konventionelle Energieerzeugung abzustempeln. Fakt ist, dass die konventionellen Energien und ihre Gewinnung einer der größten Naturzerstörer weltweit sind.
Maismonokulturen dürfen nicht Landschaftsbild und Artenvielfalt bedrohen. Probleme von Windanlagen mit Fledermäusen, Roten Milan und Schweinswalen müssen unbedingt gelöst werden. Dies ist auch möglich.

Ein Autorenpapier des Fraktionsvorsitzenden Dr. Anton Hofreiter, des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Oliver Krischer und der Sprecherin für Naturschutz Steffi Lemke zeigt auf, wie der Ausbau Erneuerbarer Energien in Einklang mit dem Schutz der Biodiversität gebracht werden kann.

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