Katrin Göring-Eckardt

Offener Brief an das Bundeskanzleramt

Foto von Katrin Göring-Eckardt MdB
Harry Weber / Grüne Bundestagsfraktion
03.08.2020

Die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt hat an den Chef des Bundeskanzleramts Helge Braun einen offenen Brief geschrieben. Hintergrund sind die Versäumnisse der Bundesregierung beim Umgang mit der Corona-Krise, insbesondere angesichts des Endes der Ferienzeit. 

In dem Brief schreibt sie unter anderem: "Auch ein halbes Jahr nach Beginn der Corona-Krise bei uns in Deutschland, mit den schmerzhaften Erfahrungen von Kita- und Schulschließungen und unkontrollierten Ausbrüchen in Corona-Hotspots, fehlen klare, bundesweit einheitliche Regeln und ein verständliches Konzept.

Lassen Sie es mich so deutlich schreiben: Das ist an Fahrlässigkeit kaum zu überbieten. Ihre Bundesregierung hat hier wichtige Zeit verloren und es bedauerlicherweise nicht geschafft, die Bundesländer zusammenzuhalten und für einheitliche Regeln zu sorgen."

Die Fraktionsvorsitzende fordert die Bundesregierung auf, endlich die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit Eltern und Kinder, Lehrerinnen und Lehrer und alle, die in Arztpraxen und Kliniken arbeiten, im Herbst nicht erneut überfordert und alleine gelassen werden.

Aus unserer Sicht braucht es dafür vor allem einen Notfallplan für eine Digitaloffensive für Schulen und einheitliche Regeln für einen sinnvollen Umgang mit Corona-Hotspots.

Hier der ganze Brief im Original.