Für ein bürgerschaftliches Engagement, dass in unser aller Leben passt!

Als grüne Bundestagsfraktion wollen wir nicht nur über Engagement und Beteiligung reden, sondern das Ganze auch leben. Deswegen stellen wir unser Positionspapier zur Engagementpolitik online und laden Sie dazu ein, unsere Ideen drei Wochen lang zu kommentieren, zu ergänzen oder zu kritisieren. Wir werden mit ihren Ideen, Hinweisen und Anregungen weiter arbeiten und sie in die finale Version unseres Positionspapiers einfließen lassen.

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Mehr zum Thema Demografischer Wandel

24 Kommentare
Stimmrecht für Kinder
Marita Hollmann 24.03.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach meiner Meinung sollten Kinder ein Stimmrecht bei Wahlen haben.
Damit die junge Generation stärker vertreten wird.
Das Stimmrecht könnte den Sorgeberechtigten übertragen werden.
Den Kindern gehört die Welt. Sie brauchen mehr Platz zum Leben.
Zwar sollen Alte und Behinderte nicht zu kurz kommen, jedoch ist die Förderung von gesunden Kindern das wichtigste Ziel.
Gute Schulen, viele Spielplätze und möglichst hohe Sicherheit.
Viel Erfolg für Ihre Arbeit

Menschenkinder Kinderrechte Schwangerenschutz
Dieter Koch 24.03.2015

Trotz mehreren Initiativen sowie der zweimaligen Aufforderung (1994 und 2004) durch den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes steht die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland noch immer aus...Damit besitzen Kinder keine eigene verfassungsrechtliche Stellung und können nur von den Eltern abgeleitete Rechte einklagen. Die Bundesrepublik Deutschland kommt bis heute der in Art. 4 der UN-KRK enthaltenen Verpflichtung, alle geeigneten Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahm „zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte“ zu treffen, nicht im vollen Umfang nach. Aufnahme der Kinderrechte als Grundrecht in Deutschland und Schwangerenschutz!

bürgerliches Engement fängt beim Einzelnen an
Matthias-Alexander Treptow 25.03.2015

Es ist schön und gut wenn man versucht Menschen zum bürgerlichen Engement zu bewegen, jedoch muss man beachten wie die Grundlage der einzelnen Menschen ist. So kann man von sozial schwachen Menschen verlangen irgendwelche Geldlichen Mitgliedsbeiträge zu erheben oder eines Besitzes eines Fhrscheins bzw. Autos vorzuweisen. Es wäre effektiv wenn solche Menschen unterstützt werden. Zudem müssen die Zwischenmenschlichen Aspekte richtig sein, niemand sollte wegen seinem sozialen Status sich zurückgesetzt fühlen. Das wird eine schwere Arbeit werden, da die Klüfte zwischen gewissen sozialen Schichten zu groß sind.
Z.B. kann man damit anfangen, Hartz4-Empfänger mit kleinen Entgeltlichen Dingen ...

...
Matthias-Alexander Treptow 25.03.2015

... Entgegenkommen. Es hat damit auch eine positive Wirkung in Sachen Arbeit. Die Hartz4-Empfänger kommen dadurch vielmehr unter Menschen, sie behalten eine Routine in Sachen Arbeit und psychisch geht es ihnen auch besser.

Ehrenamt
Hanna Franke 27.03.2015

Es sollte für Menschen z.B. nach der aktiven Arbeitszeit verbindlich ein sogenanntes 'soziales Jahr 'geleistet werden, das übergehen kann in ehrenamtliche Arbeit. Voraussetzung ist eine Koordinationsstelle, die Bedarfe ermittelt und die Einsetzung und Supervision übernimmt.

Familiäre Hilfe
Harald E. Kesselheim 27.03.2015

Im Fachgespräch ist die Frage aufgeworfen worden, wie ehrenamtliche Tätigkeit von familiärer Hilfe abgegrenzt werden kann. Dabei dürfte die weite Fassung des Angehörigenbegriffs aus dem Familienpflegezeitgesetz hilfreich sein.

Ehrenamt - Altenhilfe
Adelheid von Stoesser 27.03.2015

Regelmäßige ehrenamtliche Arbeit setzt voraus, dass die Betreffenden ihre Erwerbsarbeitszeit hinter sich haben, eine ausreichende Rente beziehen und freie Zeit zur Verfügung haben. In der Altenhilfe sind es vor allem Frauen und Männer zwischen 55 und 75 Jahren, die sich engagieren. Viele geben jedoch nach kurzer Zeit wieder auf, vor allem wenn sie merken, dass die Organisation sie ausnutzt um bezahlte Kräfte einsparen zu können. Ich sehe hier großes Potential, allerdings nicht zum Null-Tarif und nicht wenn andere daran verdienen, dass ich meine Zeit und Arbeit unentgeltlich zur Verfügung stelle.

Wie unterschiedlich das Ehrenamt gestaltet sein kann
Jörn Awe 28.03.2015

Seit rund 4 Jahrzehnten bin ich aktiv in Vereinen tätig, in unterschiedlichen Funktionen.
In der Diskussion am 20.03.2015 habe ich den Eindruck bekommen, dass viele beim Ehrenamt eher an den Verein mit der "Schmetterlingswiese" denken. In der Realität sind aber viele Vereine ernst zunehmende wirtschaftliche Subjekte, die einen vollwertigen Arbeitgeber abgeben. Ich habe erfahren, dass es für Funktionäre außer der steuerfreien Pauschale für Ehrenamtliche Arbeitsverträge vom Minijob bis zum sechsstelligen Jahresgehalt gibt. Und ich spreche hier nicht von Rot-Kreuz oder von ADAC.
Diese Tatsache sollte bei der weiteren Diskussion im Auge behalten werden.

Frauen-Ehrung
Prof. Dr. Eberhard Ockel 30.03.2015

Nach über 20 Ordensverleihungen an Frauen, die ich anregte, fällt mir auf, dass Frauenehrung generell schwieriger ist; und wenn sie in einem öffentlich beargwöhnten Bereich (Palästina, Pax Christi) sich engagieren, werden sie abgelehnt.
Beispiel: Landrätin sagt, nur 2 Bundesverdienstkreuze an Frauen, aber mehrere (?) an Männer

Paradox Studienplatz und Ehrenamt
Jonathan Prill 30.03.2015

Hallo, viele Vereine leben vin jugendlichem Ehrenamt. Wenn es dann jedoch in Richtung Studienplatzsuche geht werden viele engagierte junge Leute aus dem Verein gerissen, weil sie keinen Platz in ihrem Ort bekommen. Dadurch geht den Vereinen, die ein tragendes Konstrukt unserer Gesellschaft sind eine Menge Potential verloren, da die Arbeit immer wieder von vorne losgeht. In Berlin wurde an den Universitäten kürzlich eine 1%-Klausel für Kadersportler eingeführt, damit diese an ihrem Trainingsstandort bleiben können. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass eine solche Platzvergabe bundesweit auch für Ehrenamtler eingeführt wird!
Vielen Dank!

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