Umfrage VerbraucherInnen wollen die Energiewende

Männer installieren Solarpanels auf einem Dach

Die VerbraucherInnen wollen die Energiewende. Das ist das klare Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). 82 Prozent der befragten VerbraucherInnen bekannten sich zur Energiewende und zur Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Und das, obwohl die meisten davon ausgehen, dass sie deswegen höhere Energiepreise in Kauf nehmen müssen.

Den EnergiekundInnen geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie der Energiewende. Und hier misstraut eine Mehrheit der schwarz-gelben Regierung. Vor allem die ungerechte Verteilung der Kosten wurde moniert. Das ist die Quittung für die schwarz-gelbe Klientelpolitik, die inzwischen tausende Großbetriebe zu Lasten privater und mittelständischer Stromkunden begünstigt.

VerbraucherInnen: schwarz-gelbe Energiepolitik ungerecht

Die Umfrage zeigt klar, dass die VerbraucherInnen eine faire Kostenverteilung erwarten, statt der von Schwarz-Gelb propagierten Ausbaubremse für erneuerbare Energien. Fast zwei Drittel sehen es als erforderlich an, die Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten abzuschmelzen. Außerdem wollen die EndkundInnen endlich von den sinkenden Börsenstrompreisen profitieren.

Das Ziel, mit immer neuen Horrorzahlen die Akzeptanz für die Energiewende zu untergraben, erreicht Schwarz-Gelb offenbar nicht. Im Gegenteil: Was wächst, ist das Misstrauen gegen die Energiepolitik der schwarz-gelben Regierung. Immer mehr Menschen trauen dieser Bundesregierung die Energiewende nicht zu.

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