Klimaschutzgesetz Ein nationales Klimaschutzgesetz ist überfällig

Deutschland muss bis zum Jahr 2020 seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent reduzieren, doch in den vergangen beiden Jahren 2012 und 2013 sind die nationalen Treibhausgasemissionen gestiegen statt gesunken. Ohne weitere Klimaschutzmaßnahmen wird das Ziel von 40 Prozent sicher verfehlt - aktuell um mindestens 10,7 Prozent.

Während US-Präsident Obama gerade einen Plan zur Minderung der CO2 Emissionen aus klimaschädlichen Kraftwerken vorlegt hat und selbst China offenbar ernsthaft absolute Minderungsziele für den kommenden Fünf-Jahres-Plan diskutiert, ist die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz untätig. Sie lässt alte klimaschädliche Kohlekraftwerke weiterlaufen und sieht zu, wie die Treibhausgasemissionen in Deutschland in den vergangenen Jahren wieder steigen statt sinken - zuletzt um 1,3 Prozent. Doch der jüngste Bericht des Weltklimarates (IPCC) mahnt eindringlich, dass dem Klimaschutz die Zeit davon läuft. Wenn Deutschland seinem Anspruch als Vorreiter beim Klimaschutz gerecht werden will, dann brauchen wir jetzt ein Klimaschutzgesetz, das diesen Anspruch auch untermauert.

Wir machen den Klimaschutz rechtlich verbindlich

Selbst die Bundesregierung geht davon aus, dass mit den bisher beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen im Jahr 2020 nur höchstens 33 Prozent Minderung zu erreichen sind und hat ein Klima-Aktionsprogramm angekündigt. Doch die bislang vorliegenden "Eckpunkte" des Programmes sind weitgehend substanzlos und eine Verabschiedung durch das Kabinett ist nicht in Sicht. Während die große Koalition noch Maßnahmen diskutiert, handeln wir.

Unterstützung der Energiewende

Wir bringen ein Klimaschutzgesetz ein, das unter anderem konkrete Zielvorgaben für Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft festlegt und diese verbindlich macht. So wollen wir eine umfassende Klimaschutzpolitik erreichen, die zum Beispiel Bahnfahren attraktiver macht, Ökolandbau besser fördert und klimafreundliche Produkte voranbringt.
Die festgelegten Klimaziele bedeuten vor allem: Raus aus der Kohle, hin zu 100 Prozent erneuerbare Energien. Damit weist das Klimaschutzgesetz auch der Energiewende den Weg und eröffnet außerdem neue Chancen für innovative Unternehmen und sichere zukunftsfähige Arbeitsplätze.

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3 Kommentare
peter lunau
peter lunau 09.06.2014

die sache wird mir langsam suspekt.es geht nicht um die vorreiterrolle es sollte darum gehen,dass jedes land falls es nicht alles erdenklich mögliche tut
um die klimaerhitzung abzubremsenn und den sauerstoffgehalt der luft anteilig zu erhalten sich schwerer
vöklkerRechtverbrechen schuldig macht und das diese
juristisch mit erfolg einklagbar sind bzw. umgehend gemacht werden.so dass erste klagen von geschädigten beim internatonalen strafgerichtshof
in den haag eingereicht werden können.

peter lunau
peter lunau 09.06.2014

es geht um geozidäres verhalten nicht anderes...
und das ist zu berücksichtigen im bruttosozialprodukt.
wieviel zerstörung von lebensgrundlagen der reichtum derer schafft die uns sagen wollen wo es lang geht in recht und staat..auch an unseren küsten und gewässern..denen wir noch die energiekosten mitfinanzieren sollen ,rechtliche eher versteckte subventionen..und unzulässig.aber die bundesregierung wird da schon schmierenmöglichkeiten finden...
und ottonaormalblöd freut sich auf die wm in brasilien..ein megaevent im land der slums und
hungeraufstände.. zynistischer und ethisch dekadenter gehts wohl nicht mehr wie?voll die bimbeskohlethischmoralische wende...menschenrechtsrelativismus.

peter lunau
peter lunau 09.06.2014

haftbar sind aber die zu machen die hier die regierungen stellen und oder stellten...die kanzler,minister und parteien...mit ihrem gesamten vermögen...handelt es sich doch um organisiertes verbrechen nicht im sinne der maffia aber gegen völkerrechte und menschenrechte wird eine erhebliche
kriminelle gleichgültigkeitspolitik betrieben die juristisch absolut unhaltbar ist.....bzw. wäre,wenn
wir eine konsistente tatsächliche menschen.- und völkerrechtsdemokratie wären.aber wir sind nicht mal eine tatsächliche verfassungsrechtsdemokratie.es fehlen nicht nur hinreichend mitbestimmungsmöglichkeiten es fehlt auch an durchsetzungswillen geldenden verfassungsrechtes.

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