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UN-UmweltgipfelJährlich 12,6 Millionen Tote durch Umweltverschmutzung

Eine Plastiktuete treibt unter Wasser
Experten beraten derzeit in Kenia auf dem UN-Umweltgipfel darüber, was gegen die weltweite Umweltverschmutzung getan werden kann. Denn weltweit sterben laut Uno jährlich 12,6 Millionen Menschen an den Folgen von Plastikmüll, verschmutztem Wasser und dreckiger Luft.

Experten beraten derzeit in Kenia auf dem UN-Umweltgipfel darüber, was gegen die weltweite Umweltverschmutzung getan werden kann. Denn weltweit sterben laut Uno jährlich 12,6 Millionen Menschen an den Folgen von Plastikmüll, verschmutztem Wasser und dreckiger Luft.

Zwischen 5 und 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen weltweit in die Meere. Hierzulande sind die Zahlen dank funktionierenden Sammel- und Verwertungssystemen geringer als in anderen Ländern. Aber auch aus Deutschland gelangen weiterhin vermeidbare Mengen an Plastik in die Nord- und Ostsee sowie über die Donau in das Schwarze Meer. Da Jahr für Jahr neue Produktionsrekorde gemeldet werden, benötigen wir schnellstmöglich ein weltweites Vorgehen, um die ungeheure Verschwendung und den Müll zu unterbinden. Dafür müssen wir uns auch zu Hause anstrengen. Wir müssen mehr vermeiden, mehr sammeln und wiederverwenden. Die Grüne Bundestagsfraktion hat in vielen Anträgen ihre Vorschläge unterbreitet.

Luftreinhaltung muss verbessert werden

Allein die Stickoxidbelastung in deutschen Städten kostet schätzungsweise über 10.000 Menschen jährlich in Deutschland vorzeitig das Leben. Noch immer laufen Kohlekraftwerke, die viel zu viel Staub, Stickoxide und Schwermetalle in die Luft pusten. Dabei sind sowohl die Techniken vorhanden, die in anderen Ländern im Einsatz sind um die Abluft zu reinigen, als auch erneuerbare Energien verfügbar. Doch die Dividenden der Aktionäre waren in den vergangenen großen Koalitionen wichtiger. Noch unglaublicher ist, wenn die Technik zwar eingebaut aber dann abgeschaltet wird, wie bei den Diesel-PKW. Wir müssen in Deutschland endlich unsere Standards zum Schutz der Menschen an bestehende und eingesetzte Techniken zur Luftreinhaltung anpassen und diese dann auch einhalten.

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