Forum 8

Auswege aus dem Wachstumsdilemma – Wege zu einer ressourcenschonenden und CO2-armen Ökonomie

Die Rio 20+Agenda sieht in Grüner Ökonomie einen Schlüssel, ihre sozialen und ökologischen Ziele zu erreichen, wie weniger Armut und Arbeitslosigkeit, Sicherung der Ernährungsgrundlage, Schutz der Meere und des Klimas. Grüne Ökonomie ist ein Weg zu sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltigem Wachstum, den jede Nation nach ihren eigenen Bedingungen gestalten muss. Dabei geht es nicht um eine regulatorische „Zwangsjacke“, sondern um maßgeschneiderte Rahmenbedingungen, die ressourcenschonende und CO2-arme Herstellungsprozesse und Konsummuster anreizen. Grüne Ökonomie ist keine Bedrohung für den Wohlstand, sondern eine Win-Win-Strategie für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Rio 20+ will hierfür best practice Erfahrungen aus aller Welt sammeln und zur Verfügung stellen. Unser Fachforum soll sich deshalb der Frage widmen, welche Maßnahmen bzw. welcher Politik-Mix z.B. aus Zielvorgaben, steuerlichen Anreize, Verboten und grünen Investitionen besonders effizient ist, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu steuern. Was müssen wir anders und besser machen?

mit Kerstin Andreae, stellvertretende Fraktionsvorsitzende; Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; Dr. Christian Hey, Generalsekretär beim Sachverständigenrat für Umweltfragen



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