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SUMMARY:Demokratie stärken – Dörfer (zurück)gewinnen
DESCRIPTION:Wo stehen wir in der Debatte um die ländlichen Räume? Was treibt die Menschen auf dem Land um? Wieso ist gerade in ländlichen Räumen unsere Demokratie so stark in der Kritik? Und wie können die Menschen vor Ort Vertrauen zurückgewinnen?Die Herausforderungen der ländlichen Räume im Bereich der Daseinsvorsorge sind nicht neu, aber die gesellschaftlichen Gräben haben sich verfestigt. Dort, wo Engagement und Mut zusammentreffen, können und werden Brücken gebaut.In der Veranstaltung wurde einmal mehr deutlich, dass die Politik für ländliche Räume nicht (mehr) allein eine Frage der Daseinsvorsorge sein kann, sondern eng mit der Demokratiepolitik verzahnt werden muss. Indem wir die Gesprächsfäden nicht abreißen lassen bzw. wieder aufnehmen, zuhören und aufeinander zugehen, können wir dazu beitragen, die gesellschaftlichen Gräben und den massiven Vertrauensverlust in die etablierten Parteien zu überwinden. Wie das aussehen kann, schilderte eindrucksvoll Steffi Dubrau aus der Praxis. In ihrem Dorf gelingt, wovon andere träumen: Die Menschen kommen regelmäßig an einem Tisch zusammen und können unterschiedliche Meinungen aushalten und akzeptieren. So schaffen sie es, ein ums andere Mal gemeinsam Projekte voranzubringen, die das Leben in ihrem Dorf lebenswerter machen.In die Thematik eingeführt hatte Prof. Lukas Haffert mit einer Analyse zum aktuellen Wahlverhalten und zu Identitätsentwicklungen in Stadt und Land. Wir haben gelernt, dass sich das Wahlverhalten insbesondere junger Menschen zunehmend am Wohnort ausrichtet, also an eine städtische oder ländliche Identität geknüpft ist. Prof. Peter Dehne zoomte anschließend näher in die ländlichen Räume hinein: Er sieht eine wesentliche Herausforderung im demografischen Wandel und der einhergehenden Lücke zwischen jungen und alten Menschen. Das tritt besonders deutlich im Bereich der Pflege und des Fachkräftemangels zutage. Eine Chance sieht er in der Kooproduktion oder, wie er es auch nennt, der „Kunst der Daseinsvorsorge“, also in Beispielen, in denen Daseinsvorsorge in all ihren Facetten zusammengedacht wird. Voraussetzung dafür sind das Engagement der Menschen vor Ort und der Mut, Experimente zuzulassen.Niklas Wagner MdB und Julian Joswig MdB haben die Veranstaltung gemeinsam organisiert. Außerdem begrüßte die Fraktionsvorsitzende Britta Hasselmann MdB die Gäste und beteiligte sich an der Diskussion. Für die parlamentarische Arbeit der Fraktion nehmen wir als Appell mit, dass die Schließung von sogenannten Debattenräumen besonders fatal ist – sei es der Jugendclub, der Gasthof oder die Bibliothek. Neben diesen Räumen für Austausch braucht es die Begleitung von Gruppenprozessen, Unterstützung und Schutz der Ehrenamtlichen und Engagierten, finanzielle wie konzeptionelle Spielräume für kreative Lösungen im Bereich der Daseinsvorsorge und selbstverständlich nach wie vor – neben einer aufgabengerechten Finanzausstattung der Kommunen – auch ein vereinfachtes, zugängliches und bürokratiearmes Fördersystem, um nur einige der debattierten Punkte zu nennen. So vielfältig unsere ländlichen Räume sind, so breit muss unser Maßnahmenbündel sein.VeranstalterFB 2-Koordinationsbüro (Ökologie)Platz der Republik 1, 11011 BerlinTEL 030/227 59406fachbereich2@gruene-bundestag.de
LOCATION:Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, (Eingang West) 4.200, Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin
URL:https://www.gruene-bundestag.de/veranstaltungen/veranstaltung/demokratie-staerken-doerfer-zurueckgewinnen/
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