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SUMMARY:GreenTech als Wachstumstreiber
DESCRIPTION:Die GreenTech-Branche boomt, steht aber auch vor großen Herausforderungen. Wir wollen die Branche weiter stärken und Deutschland und Europa zum Innovationstreiber der klimaneutralen Industrie machen.Deshalb haben wir beim Netzwerkabend „GreenTech“ mit Vertreter*innen der Branche diskutiert, was sie jetzt akut brauchen.Netzwerkabend „GreenTech als Wachstumstreiber“Am 9. Juni lud unsere Fraktion unter Federführung unserer Sprecherin für Wirtschaftspolitik, Dr. Sandra Detzer sowie Julian Joswig, Berichterstatter für Industriepolitik und GreenTech, Vertreter*innen der GreenTech-Branche zu einem intensiven Austausch in den Bundestag ein. Die zentrale Botschaft des Abends setzte Sandra Detzer direkt zu Beginn: GreenTech ist längst aus der Nische herausgetreten und bildet das Fundament unserer industriellen Zukunft. Von der Idee zur schnellen SkalierungDie Fakten sprechen für sich: Mit 3,4 Millionen Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von 314 Milliarden Euro ist GreenTech ein echter Wirtschafts- und Wachstumsmotor. Die Speaker Tobias Lechtenfeld, Executive Director von Tech for Net Zero, und Dr. Wiebke Lüke, Gründerin und Geschäftsführerin der WEW GmbH, machten in ihren Impulsen klar, dass das nötige Know-how – sei es bei grünem Wasserstoff oder modernen Speichersystemen – in Europa längst vorhanden ist.Das Nadelöhr bleiben die Finanzierung und die zügige Skalierung. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, braucht die Branche vor allem eines: Planungssicherheit durch verlässliche politische Rahmenbedingungen. Ein politischer Zickzack-Kurs, wie er derzeit von Bundesregierung betrieben wird, verunsichert dagegen Investor*innen und spielt der Konkurrenz in Asien und den USA in die Hände. Dabei geht es in der Frage nicht allein um Klimaschutz, sondern vor allem auch um wirtschaftliche Souveränität, Resilienz und Versorgungssicherheit.Staatliche Hebel nutzen und „Made in Europe“ stärkenSo ist die Politik gefragt: Eine moderne Industrie- und Wachstumspolitik muss die Stärken und Innovationskraft der Unternehmen gezielt mit den Chancen von Dekarbonisierung und Digitalisierung verbinden. Julian Joswig verwies hierbei auf den enormen Hebel der öffentlichen Hand. Wenn der Staat bei seinen Beschaffungen konsequent auf klimaneutralen Beton oder grünen Stahl setzt, entstehen verlässliche grüne Leitmärkte, die den Unternehmen Sicherheit geben. Zudem herrschte Einigkeit darüber, dass „Made in Europe“ angesichts des europäischen Industrial Accelerator Acts (IAA) kein leeres Schlagwort bleiben darf. Die Bundesregierung muss die Bestrebungen der EU-Kommission aktiv unterstützen. Nur so können wir kritische Komponenten und Klimatechnologien in Europa halten und Resilienz, Wertschöpfung und gute Jobs sichern.VeranstalterFB 1-Koordinationsbüro (Wirtschaft und Soziales)Platz der Republik 1, 11011 BerlinTEL 030/227 51121fachbereich1@gruene-bundestag.de
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