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SUMMARY:Welt-Macht-Wissenschaft: Zwischen Kooperation und Wettbewerb
DESCRIPTION:In Zeiten multipler Krisen sind wir auf die internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft angewiesen.Gleichzeitig erfordern geopolitische Entwicklungen neue Antworten aus der Außenwissenschaftspolitik.Auf der Konferenz „Welt-Macht-Wissenschaft – Zwischen Kooperation und Wettbewerb“ haben wir Grüne im Bundestag uns gemeinsam mit hochkarätigen Gästen aus Wissenschaft und Politik mit genau diesem Spannungsfeld beschäftigt.Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge begrüßte die angereisten und digital zugeschalteten Gäste. Die aktuelle Weltlage beschäftigt alle und macht auch vor der Wissenschaft keinen Halt. Das machte auch die Staatsministerin im Auswärtigen Amt für Auswärtige Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftspolitik, Katja Keul, in ihrer Videobotschaft deutlich. Sie beleuchtete bestehende und geplante Maßnahmen im Auswärtigen Amt, um den grenzübergreifenden Austausch zu fördern.Die Keynote unter dem Titel &quot;Better Together? Internationale Kooperationen in der Wissenschaft&quot; hielt Dr. Suzanna Randall, Astrophysikerin bei der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile. Sie lässt sich zur Astronautin ausbilden und möchte die erste deutsche Frau im Weltraum sein. Sie berichtete aus der Praxis internationaler Kooperationen: Wenn wir global mitgestalten wollen, brauchen wir Forschungsinfrastrukturen auf der Höhe der Zeit und eine engere europäische und internationale Zusammenarbeit.Gemeinsam mit Dr. Anita Krätzner-Ebert und Prof. Sylvia Schwaag Serger und Laura Kraft MdB tauschten sich die Teilnehmenden im Forum &quot;Zeitenwende in internationalen Forschungskooperationen? Zum Umgang mit schwierigen Partnern&quot; darüber aus, wann Kooperationen sinnvoll und notwendig sind und welche Risiken durch Forschungskooperationen entstehen können. Am Beispiel von China wurde diskutiert, worin konkrete Herausforderungen liegen.Im Forum &quot;Science at Risk - Situation und Unterstützung für geflüchtete oder politisch Verfolgte Wissenschaftler*innen&quot;, geleitet durch Robin Wagener MdB und Dr. Philipp Christoph Schmädeke ging es um die Situation für Wissenschaftler*innen in Belarus, der Ukraine und Russland. Belarussische, aber auch russische Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen sind staatlichen Repressionen ausgesetzt. In der Ukraine hat sich der russische Angriffskrieg drastisch auf die Wissenschaft ausgewirkt. Ein zentrales Thema des Forums war daher, wie Deutschland Wissenschaftler*innen in diesen Situationen helfen kann und wie es zum Wiederaufbau der Forschungsinfrastruktur beitragen kann.Im Forum &quot;Students On the Move - Wandel durch Austausch&quot; beleuchteten Awet Tesfaiesus MdB gemeinsam mit Dr. Kai Sicks vom DAAD die Schnittstellen von Bildung, Migration und internationaler Entwicklung. Diskutiert wurde, welche Herausforderungen und Chancen globale akademische Mobilität mit sich bringt und über Themen wie Schutzräume und Brain-Drain als Beispiele für die komplexe Interaktion zwischen Flucht, Studium und Gesellschaft.Das Abschlusspanel &quot;Wissenschaftskontinent Europa: Wie sichern wir Freiheit, Souveränität und Innovationskraft?&quot; stand ganz im Zeichen der anstehenden Europawahl: Prof. Dr. Patrick Cramer, Präsident Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Maria Leptin, Präsidentin European Research Council, und Anke Reiffenstuel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik im Auswärtigen Amt diskutierten unter der Moderation von Kai Gehring MdB über die wichtige Rolle der EU und des Europäischen Hochschul- und Forschungsraums für internationale Wissenschaftskooperationen. In einer Zeit, in der vor allem China und die USA massiv in die klimaneutrale Modernisierung ihrer Wirtschaft investieren, ist es umso wichtiger, dass wir uns in Deutschland für eine strategische europäische Investitionspolitik einsetzen.In seinem Abschlussstatement betonte Kai Gehring die Notwendigkeit, unsere auswärtige Wissenschaftspolitik angesichts aktueller Herausforderungen weiterzuentwickeln – interessengeleitet, risikobewusst und wertebasiert.
LOCATION:Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, (Eingang Süd) Europasaal 4.900
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