GründungsförderungStartup-Tour mit Katrin Göring-Eckardt

Berlin hat eine unglaublich dynamische Startup-Szene. In der digitalen Wirtschaft entsteht in Berlin etwa alle 20 Stunden ein neues Unternehmen. Das war genau das richtige Umfeld, um herauszufinden, ob die grüne Bundestagsfraktion mit ihren Vorschlägen richtig liegt. Es hat sich herausgestellt, dass die Forderung nach einem leicht zugänglichen Gründungskapital von bis zu 25.000 Euro und die Vorschläge, die bürokratischen Hürden für Gründende zu senken, genau die Punkte getroffen haben, die vielen jungen Unternehmen Probleme bereiten - branchenübergreifend.

Blue Biolabs

Die erste Etappe der Startup-Tour hatte das Unternehmen „Blue Biolabs“ zum Ziel, das sich auf Trinkwasseranalysen spezialisiert hat. Dort wurde auch erkennbar, wie das „Centre for Entrepreneurship“ arbeitet. Es ist ein sogenannter Startup-Inkubator der TU-Berlin. Für die ökologische Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist es enorm wichtig, nicht nur auf technische Innovationen zu schauen, sondern auch die Rahmenbedingungen für nicht profitorientierte Gründungen und Social-Entrepreneurship zu verbessern.

Conflictfood

Diesen grünen Forderung entsprach besonders das Unternehmen „Conflictfood“. Es war Ziel der zweiten Etappe der Startup-Tour. „Conflictfood“ ist ein junges Unternehmen, das Lebensmittel aus Krisenregionen vertreibt und damit verbunden auch über die dortige Lage informiert. Das Unternehmen arbeitet in einem Coworking-Space von Startups und Organisationen, die in den Themen Asyl, Migration und Flüchtlinge tätig sind. Die grüne Bundestagsfraktion fordert für gemeinwohlorientierte Projekte beispielsweise, dass Gewerberäume kostengünstig für zur Verfügung gestellt werden. Ganz konkret sind damit zum Beispiel Coworking-Spaces und Betahäuser gemeint. Solchen Projekten wäre damit sehr geholfen.

Pangea Electronics und BigRep

Weitere Ziele der Startup-Tour waren das Unternehmen „Pangea Electronics“ – einem jungen Unternehmen, das unter anderem einen modularen Laptop entwickelt - und „BigRep“, einem Startup im Bereich 3-D-Druck.

Bürokratie abbauen

Die besuchten Startups bestätigten, dass die Projektförderung von Forschung und Entwicklung zwar sehr gut, aber bürokratisch enorm aufwändig und zeitverzehrend sei. Hier könnte der Vorschlag der grünen Bundestagsfraktion zur Einrichtung einer unbürokratischen steuerlichen Forschungsförderung schnell Abhilfe schaffen.

Die grüne Bundestagsfraktion bedankt sich bei allen beteiligten Startup-Teams und beim Bundesverband deutsche Startups e.V. für die freundliche Unterstützung bei der Organisation ihrer Startup-Tour.

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