Spielbericht: Grüne Tulpe beim Turnier des T.I.B.

7. Platz ausbaufähig

Um 9 Uhr morgens traf sich bereits die Grüne Tulpe zum gemeinsamen Frühstück mit den 11 anderen teilnehmenden Mannschaften – und das an einem Samstag!

Bei der anschließenden Gruppenauslosung wurden unter anderem Dynamo Blutgrätsche, die Manteuffel, Danish Dynamite und die Gastgeber vom T.I.B. Berlin als Gruppengegner der Tulpen ausgelost.

Gleich im ersten Spiel traf man auf die hoch motivierten Blutgrätschen. Mit gut geordnetem Abwehrbollwerk konnte dem gegnerischen Ansturm stand gehalten werden – ein 0:0, mit dem beide Seiten zurfrieden waren. Für's nächste Spiel gegen Danish Dynamite hatte sich Interims-Teamchef Thomas Flügge mehr vorgenommen. Schnell stands 1:0 nach einem wunderschönen Solo-Lauf von Hartwig Mayer. Doch trotz gut rausgespielter Chancen und völliger Feldüberlegenheit konnten die Stürmer der Grünen Tulpe keine weiteren Treffer landen. So kam es, dass nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters ein direkt ausgeführter Freistoß des Gegners zum sehr unglücklichen Ausgleichstreffer führte.

Auch im nächsten Spiel kam die Tulpe über ein 1:1 nicht hinaus, ein Erreichen des Halbfinales schien in unerreichbare Ferne gerückt.

Nach taktischer Umstellung und immernoch hoch motiviert ging es dann ins Spiel gegen den vermeintlichen Favoriten des Turniers – die Gastgeber vom T.I.B. Berlin. Doch auch in diesem Spiel fehlte den Tulpen das letzte Quäntchen Glück. So verlor man nach 15 Minuten harten Kampfes nach einem unglücklichen Torwartpatzer mit 0:1.

Das Ausscheiden in der Vorrunde war somit besiegelt. Im letzten Gruppenspiel gegen die Manteuffel konnte dann befreut aufgespielt werden und nach Toren von Asgar Ergin und Hartwig Mayer wurde schließlich verdient mit 2:0 gewonnen. 6 Punkte reichten dann nur zum 4. Platz in der Vorrundengruppe.

Nach gut einer Stunde Pause traten die Tulpen ausfallgeschwächt zum Spiel um Platz 7 an und gewannen in einer teilweise ruppigen Partie mit 2:0.

Ein erneuter Turnierstart im nächsten Jahr wird wohl noch zu überlegen sein …